Pressemitteilungen

  • Private Bewirtungsaufwendungen können Werbungskosten sein!

    Wer ein persönliches Ereignis wie ein Jubiläum feiert, eine Beförderung oder einen Geburtstag, dann sind die dabei anfallenden Aufwendungen dafür steuerlich nicht abzugsfähig. Nach bisheriger Auffassung der Finanzgerichte sind das Kosten der privaten Lebensführung. Allerdings: So streng wird das nach einem aktuell bekannt gewordenen Urteil des BFH wohl nicht mehr gesehen.

  • Soll man einen Bausparvertrag übersparen?

    Anspruch auf Zuteilung eines Bauspardarlehens hat ein Sparer erst, wenn er das vertraglich vorgesehene Mindestguthaben angespart hat. Nun kommt es vor, dass das Mindestguthaben zwar erreicht ist, der Bausparvertrag aber noch nicht zuteilungsreif ist. In diesen Fällen stellt sich die Frage, ob man weiter Beiträge in den Bausparvertrag einzahlen soll.

  • Krankenversicherung: Bei Beitragsrückständen muss Nachzahlungsfrist 14 Tage betragen

    Ein freiwillig Versicherter geriet mit zwei Monatsbeiträgen in Rückstand. Ihm wurde mitgeteilt, dass seine freiwillige Mitgliedschaft mit Ablauf des nächsten Zahltages ende, als Nachfrist zur Begleichung der Beiträge wurden ihm sieben Tage Zeit gegeben. Außerdem wurde ihm mitgeteilt, dass er nach Ablauf der Frist auch bei einer anderen Krankenkasse keine Chance mehr auf freiwillige Versicherung habe.

  • Billiges Geld für neue Zähne und andere Arztkosten

    Zahnarzt-Rechnungen von 2.000 Euro und mehr können nur die wenigsten aus ihren laufenden Einnahmen bezahlen. Damit das Girokonto nicht gleich tief in die roten Zahlen rutscht oder ein teurer Bankkredit aufgenommen werden muss, bieten viele Zahnärzte einen Dentalkredit von Medipay oder ZAG plus an.

  • Eltern im Pflegeheim: Neues BGH-Urteil schützt Kinder vor dem Zugriff des Sozialamts

    Das Sozialamt muss zahlen, wenn Kinder kein Geld für die Heimkosten ihrer Eltern haben, weil sie für ihren eigenen Ruhestand vorsorgen. Das entschied der Bundesgerichtshof. Damit begrenzt der BGH die Unterhaltspflicht von Kindern gegenüber ihren Eltern: Ihr angemessenes Vermögen zur Altersvorsorge müssen sie nicht antasten (BGH-Urteil vom 30.8.2006, Az. XII ZR 98/04).

  • Formulare für den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2007: Jetzt runterladen

    Warum mehr Lohnsteuer zahlen als unbedingt notwendig? Liegen Ihre Werbungskosten über dem Pauschbetrag, beschäftigen Sie während des Jahres eine Haushaltshilfe oder haben Sie ähnliche steuermindernde Aufwendungen, können Sie sich einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Die Antrags-Formulare für 2007 können Sie nun herunterladen.

  • Was die Mehrwertsteuererhöhung für Ihre selbstständige (Neben-)Tätigkeit bedeutet

    Ab dem 01.01.2007 beträgt der normale Umsatzsteuer-Satz 19%. Der große Sprung von bisher 16% auf 19% führt schon bei kleinen Beurteilungs- und Buchungsfehlern zu enormen Beträgen. Deshalb müssen in den nächsten Monaten viele Vorgänge genauer als sonst unter die Lupe genommen werden. Entscheidend für die Höhe des Umsatzsteuersatzes ist der Zeitpunkt, zu dem der Umsatz ausgeführt worden ist.